Vendui abbil,

Tief unter den Füßen der meist ahnungslosen Oberflächenbewohner, existiert eine Welt ohne Licht. Eine Unzahl grausiger Geheimnisse verbirgt sich in diesem ewigen Dunkel.
Beherrscht von der wahnsinnigen Göttin Lloth, regieren die Drow hier über eine Welt, bestimmt von hinterhältigen Intrigen und tödlichem Verrat.
In der Stadt Menzoberranzan, der Lieblingsstadt der Spinnengöttin, wird der Wert eines jeden Drow gegen den anderen gewichtet. Schwäche zu zeigen bedeutet einen schnellen sozialen Abstieg. Damit einher geht auch oft der eigene Tod. Besonders die Adelshäuser der Stadt, befinden sich in ewigem Konflikt miteinander. Neue Bündnisse werden mit dem Dolch in der Hand geschlossen, alte zerbrechen so schnell, wie die fragile Hoffnung auf Freiheit unter den Sklaven, auf deren Rücken die Macht der Drow begründet ist. „Jal khaless zhah waela!“ (Alles Vertrauen ist Närrisch) und „Khaless nau uss mzild taga dosstan!“ (Traue niemandem mehr als dir selbst). Solche und ähnliche Phrasen sind das Kredo der Drow.

Dies ist ein Auszug, und zugleich das Ende der Geschichte des Hauses Millithor, des fünfundzwanzigsten Hauses der Stadt. Als niederes Haus, versuchen die Mitglieder der Familie ihren Platz in der Gesellschaft zu etablieren, sich aufzuschwingen in schwindelnde Höhen der Macht, und zu fallen in die bodenlosen Tiefen der Vergessenheit.
Wenn der letzte Tropfen Blut der Familie vergossen ist, wenn kein Stein des Anwesens mehr auf dem anderen steht und der Name aus der Stadt verbannt wird, was wird von euch bleiben?

Lloth tlu malla!

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Der Untergang des Hauses Millithor

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